Vorraussetzung bei neuem Lehmauftrag:

Der Lehm muß in allen Bereichen trocken sein. -Die Farbe löst sich sonst ab an feuchten Bereichen wegen der Oberflächenspannung.

Vorraussetzung bei Bestandswänden:

-Prüfen auf Tragfähigkeit des Untergrundes: abkreidende delaminierte Schichten deren Ursachen meist Salze sind, gründlich abfegen. Ein Hochreiben mit Wasser ist falsch. – Nur so kann eine Haftung zum Untergrund zustande kommen.

Welche Grundierung? Welche Farbe?

Weil Lehm gegenüber anderen Putzen deutlich weicher ist und weniger Spannung aufnehmen kann, ist es besser eine spannungsärmere, aber feuchtigkeitsdurchlässige Farbe zu wählen.

Denn je trockener der Lehm desto stabiler ist er, je weniger die Farbe Feuchte speichert desto besser kann der Feuchteaustausch stattfinden.

Die Farbe mit dem besten Feuchtedurchgang ist außer Sumpfkalk die reine Kalkaseinfarbe, abriebfest und von hoher Beständigkeit (10-15 Jahre), sie kann auch in intensivsten Farbtönen verstrichen werden und besticht durch ihre samtige Mattigkeit.

3-facher Auftrag um an der Oberfläche das ganze Korn zu binden:

Jede Schicht etwas mehr verdünnt: „mager auf fett“, Rezeptur bei Rezepten.


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